Automotive

Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln, Konferenzbeiträgen und Berichten

Automotive Roadmap Embedded Systems

Welche Anforderungen müssen eingebettete Steuerungssysteme im Auto zukünftig erfüllen und welche Technologien benötigen wir dafür? – Die Antworten darauf gibt in aller Kürze die vorliegende Automotive Roadmap ES.

Die Studie wurde unter Führung von safeTRANS von einer Expertengruppe aus Automobilindustrie, Hochschulen und Forschungsinstituten erstellt.

Beteiligt waren u.a. die OEMs Audi, BMW, Daimler, die Tier1  Bosch und Continental, ESG als Engineering Dienstleister und MES als Toolhersteller sowie viele weitere Firmen, Hochschulen und Forschungsinstitute, darunter TU München, RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, HS Trier, HS Karlsruhe, HS Regensburg, Fraunhofer.

Die Automotive Roadmap ES kann von der safeTRANS-Homepage heruntergeladen werden.

Link auf die Publikation:
Automotive Roadmap ES 

 Automotive Roadmap ES

Inhalt:

1 Zusammenfassung 6
2 Einleitung 7
3 Anwendungskontext und Inhalte 8
4.1 Wandel in Gesellschaft und Markt 9
4.1.1 Mobilität 9
4 Trends und Möglichkeiten 9
4.1.2 Globalisierung 12
4.1.3 Urbanisierung 14
4.1.4 Umweltbewusstsein und Klimawandel 16
4.1.5 Umgang mit beschränkten Ressourcen 18
4.1.6 Digital Society 19
4.1.7 Demografischer Wandel 20
4.2 Entwicklungen und Trends in Industrie und Wissenschaft 22
4.2.1 Beherrschung (neuer) Funktionalitäten und Technologien 22
4.2.2 Nach Verkauf / Im Feld 25
4.2.3 Standards und Standardisierungen 26
4.2.4 Entwicklungsprozess 28
4.2.5 Zulieferketten 31
5 Szenarien einer zukünftigen Mobilität 34
5.1 Szenario 1: Der Mensch im Mittelpunkt 35
5.2 Szenario 2: Zero Accidents (Funktionssicherheit, Security Impact on Safety) 37
5.3 Szenario 3: Umweltverträgliche und effiziente Mobilität 38
5.4 Szenario 4: After-Sales und Maintenance 39
5.5 Folgerungen für die kosteneffiziente Entwicklung und Fertigung 41


Eine Herausforderung an die Systemkompetenz

Beitrag anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Erfindung des Automobils durch Carl Benz.

FAZ Sonderbeilage Artikel 2011-12-15 ESG_FIH
F.A.Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.12.2011, S. 0B6
Seitenüberschrift: ELEKTROMOBILITÄT Ressort: Verlag

Vor 125 Jahren erfand Carl Benz das Auto. Doch worin genau lag eigentlich seine besondere Leistung? Es war das Zusammenfügen von bereits vorhandenen Komponenten zu einem stimmigen Ganzen.

Für die meisten technischen Detailprobleme zur Schaffung eines Autos gab es schon zu Lebzeiten von Carl Benz Lösungen. Doch erst ihm ist es gelungen, sie in einen stimmigen Gesamtzusammenhang zu stellen. Er hat damit den Schritt gemacht von der Komponente zum System, wie wir heute sagen. Und … (weiterlesen)


Von der Luftfahrtindustrie lernen?

Mobility 2.0 / publish-industrie-Verlag

Das moderne Automobil ist geprägt durch komplexe Software und vernetzte Systeme – genau wie ein Verkehrsflugzeug. Bei der Entwicklung sicherer und robuster Systemarchitekturen besteht daher ein erhebliches Synergiepotenzial.

Oberflächlich betrachtet scheint die moderne Luftfahrzeugbranche wenig mit der Automobilindustrie gemein zu haben. In der Automobilindustrie werden mittlerweile jährlich über 80 Millionen Fahrzeuge produziert und abgesetzt und rund zwei Billionen Euro Umsatz erwirtschaftet, während die Luftfahrtindustrie mit etwa 2000 Flugzeugen 200 Milliarden Euro per anno umsetzen kann. Der durchschnittliche Stückpreis liegt bei einem Passagierflugzeug bei rund 100 Millionen Euro – im Gegensatz zu durchschnittlich 27.000 Euro für einen Pkw. 1,1 Millionen Beschäftigten der Luftfahrtindustrie stehen weltweit etwa acht Millionen Automobil-Mitarbeiter gegenüber.

Software als Herausforderung der Zukunft

Gemeinsam ist beiden Branchen, dass sie äußerst komplexe Produkte mit einem enorm hohen Elektronikanteil sowie einem Höchstmaß an Anforderungen bezüglich funktionaler Sicherheit bereitstellen. Elektrik und Elektronik sind die wichtigsten Treiber für bis zu 70 % Prozent aller Innovationen. Eingebettete Systeme sind ein wesentliches Differenzierungsmerkmal. Hierzu bedarf es entsprechend komplexer Entwicklungs- und Produktionsprozesse sowie hochgradig ausgeprägtem interdisziplinären Wissen. …

Download des Artikels über den Verlag ⇒ Mobility 2.0, Ausgabe 3/2014


Sehen und Verstehen: Kamerabasierte Überwachung der Fahrzeugumgebung

15. Internationaler Fachkongress Fortschritte in der Automobil-Elektronik, Ludwigsburg

In heutigen Kraftfahrzeugen kommen immer mehr Sensorsysteme zur Erkennung und Interpretation des Fahrzeugumfeldes zum Einsatz: Sie versorgen komplexe Fahrerassistenzsysteme mit den relevanten Daten und erlauben damit erst die vielfältigen Funktionen zur Unterstützung des Fahrers in den unterschiedlichsten Fahrszenarien.

Das für die Führung eines Automobils wichtigste Sinnesorgan des Fahrers ist zweifellos der Gesichtssinn (das Auge). Ohne die visuelle Erfassung des Umfelds lässt sich ein Fahrzeug im Straßenverkehr unter „normalen“ Bedingungen nicht manövrieren. Dies ist der Hauptgrund, warum kamerabasierten Assistenzsystemen eine solche Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.

Kamerasysteme sind aufgrund der großen Variationsbreite an möglichen physikalischen Parametern und dem vielgestaltigen geometrischen Aufbau dem menschlichen Gesichtssinn mit seinen natürlichen Grenzen und Einschränkungen grundsätzlich gleichrangig, in manchen Teilbereichen gar überlegen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn wir nur die objektiven optisch-physikalischen Daten zugrunde legen.

Trotz dieser hohen Leistungsfähigkeit ist die verlässliche Überwachung der Fahrzeugumgebung im Sinne einer universellen Assistenz oder gar die Übernahme von sicherheitsrelevanten Teilaufgaben mit aktuellen Systemen nicht möglich. Hier ist der Mensch, ungeachtet seiner biologischen Limitierungen, deutlich überlegen. Das technische System ist zwar gut in manchen Spezialfunktionen, z.B. Nachtsichtfähigkeit, versagt aber insbesondere bei den komplexeren übergreifenden Aufgaben, z.B. bei der Klassifizierung von Objekten, beim Herstellen von Objektrelationen oder bei der Zuordnung von Kontextinformationen. Eine echte Szeneninterpretation, wie sie der Fahrer ohne größere Mühen jederzeit bereit hält und permanent aktualisiert, liegt weit jenseits der Möglichkeiten aktueller Systeme. Dazu sind heutige Assistenzsysteme noch nicht in der Lage. Dieses ganzheitliche Szenenverständnis ist aber erforderlich für die Realisierung von komplexeren Komfort- und Sicherheitsfunktionen und ist eine unbedingte Notwendigkeit für die Umsetzung des Fernziels Autonomes Fahren.

Download des Artikels ⇒ hier.


Virtuelle Absicherung von Assistenzsystemen

HANSER automotive, Ausgabe 05-06/2015, gekürzt in OEM Supplier Sonderausgabe September 2015

Assistenzfunktionen übernehmen immer komplexere Aufgaben und dringen auch in funktionssicherheitsrelevante Anwendungsbereiche vor. Ein nochmals dramatischer Anstieg an funktionaler Komplexität steht mit der Einführung von fahrzeugübergreifend kommunizierenden Assistenzfunktionen (kooperative Assistenz) und hochautomatisierten Fahrfunktionen (teilautonome und autonome Systeme) bevor. Die Messlatte für die funktionale Absicherung liegt damit recht hoch. … (weiterlesen)

Download des Artikels ⇒ hier


 

   

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