Filme

Einer der schlechtesten und langweiligsten Filme, die ich je gesehen habe.  Wenn dieser Film als Science Fiction durchgeht, dann muss man „HĂ€nsel und Gretel“ auch als Thriller verstehen: Definitiv kein Science Fiction. Wie der Film zu mehreren Oscars kommen konnte, ist mir restlos unverstĂ€ndlich. Zugegeben, die Effekte sind gelungen – wenn man ein immerwĂ€hrendes sich schwerelos um die eigene Achse drehen und lautlos ĂŒber der Erde dahin schweben fĂŒr genug der filmischen Idee hĂ€lt, dann ist man hier gerade richtig. Sandra Bullock und George Clooney spielen die Hauptrollen, besser gesagt, sie haben ihren Namen fĂŒr den Film hergegeben, wahrscheinlich gegen ein MillionensalĂ€r. Zu schauspielern gibt es in diesem Film eigentlich nichts. Man bekommt die beiden auch kaum zu Gesicht, weil sie in ihrem Ambiente natĂŒrlich auf RaumanzĂŒge angewiesen sind. WĂŒrde mich nicht wundern, wenn irgendwann einmal herauskĂ€me, dass die Hauptrollen in Wahrheit von zwei völlig unbekannten Schauspielern eingenommen wurden und Sandra Bullock und George Clooney nur zu Werbezwecken vor den Film gespannt worden waren.

Mehrere Oscarnominierungen hat auch dieser Film eingefahren. Nicht nachvollziehbar: So gut wie keine Handlung, erbĂ€rmliche Dialoge ohne Sinn und Verstand, gĂ€hnende Lageweile. Der Drehbuchautor muss wohl unter Drogen gearbeitet haben, dabei erschienen ihm die einfĂ€ltigsten Handlungen und Dialoge als Geniestreiche. In der ersten Stunde ist man noch gespannt darauf, was da kommen mag, dann schaut man auf die Uhr und sieht, wie immer weniger Zeit fĂŒr ein auch wie auch immer geartetes Ereignis bleibt. Kurz vor dem Ende kommt dann tatsĂ€chlich noch eine etwa zehn Sekunden wĂ€hrende Nacktszene mit dem rumĂ€nischen Model Mădălina Diana Ghenea die im Film als Miss Universe auftritt. Definitiv der Glanzpunkt von öden 118 Minuten. Ansonsten kann man nur sagen: Verschwendete Lebenszeit, sich diesen Film anzutun. Die 10 € fĂŒr den Kinobesuch sind in einer Flasche Campari besser angelegt. Man kann die 10 € auch fĂŒr eine gute Sache spenden – oder fĂŒr eine schlechte, wie diesen Film, dann aber wenigstens nicht hingehen.

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